Aktuelle Infos


25.05.2020

A-Rosa startet Flussreisen mit umfangreichem Hygiene- und Gesundheitskonzept

22.05.2020

Norwegian Cruise Line verlängert Kreuzfahrt-Stopp bis 31. Juli 2020

22.05.2020

34 Flussschiffe der Schweizer Reederei Scylla starten wieder

16. Mai 2020

nicko-cruises Flussreisen auf Rhein, Main, Mosel, Neckar und Saar zu attraktiven Sonderpreisen

12. Mai 2020

Situation der Besatzungen an Bord aufliegender Kreuzfahrtschiffe

11. Mai 2020

Celestyal Cruises schenkt griechischem Gesundheitspersonal 50 Kreuzfahrten

14. Mai 2020

Hurtigruten verlängert Betriebspause – und plant schrittweisen Neustart

13. Mai 2020

TUI plant Mini-Kreuzfahrten mit max. 1’000 Gästen in der Nordsee

9. Mai 2020 

Jungfernfahrt des Dreimast-Vollschiffes Sea Cloud Spirit muss verschoben werden

5. Mai 2020 

Carnival Cruise Line startet am 1. August wieder mit acht Kreuzfahrtschiffen

5. Mai 2020 

Experten geben kleineren Schiffen nach der Corona-Krise grössere Chancen

4. Mai 2020 

Costa Crociere verlängert das Aus der Kreuzfahrtschiffe bis 30. Juni

29. April 2020 

AIDA verlängert Kreuzfahrt-Stopp bis 30. Juni 2020

29. April 2020 

MSC Flottenstillstand bis zum 10. Juli 2020 verlängert

Das Aus nach 123 Jahren: Die traditionelle Königslinie! Sassnitz-Trelleborg

30.04.2020

Meyer-Werft in Papenburg geht ab 1. Mai in Kurzarbeit


25.05.2020 - Kreuzfahrt Quo Vadis? Eine Einschätzung von Hans Stieger, Kreuzfahrtexperte, Zürich 

Das Coronavirus hat weltweit einen gigantischen wirtschaftlichen Schaden verursacht. Es wird Jahre dauern bis die Staatshaushalte wieder im Lot sind. Unzählige Menschen auf der ganzen Welt haben ihren Job verloren und noch schlimmer, über 342‘000 Männer, Frauen und Kinder haben das tödliche Virus nicht überlebt. Das Coronavirus hat auch der Kreuzfahrtindustrie fast einen K.O. Schlag versetzt. Deshalb stellt sich für die Reedereien, Kreuzfahrt-Fans, aber vor allem auch für Hunderttausende von Crew Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die auf den Job angewiesen sind um ihre Familie ernähren zu können, die Frage, wann geht es endlich wieder los. Quo vadis Kreuzfahrt, wann starten die Kreuzfahrtschiffe wieder?

 

Auf Kreuzfahrtschiffen geht praktisch gar nichts mehr. Fest vertäut liegen die Schiffe in den Häfen an Flüssen und Meeren oder vor Anker an den Küsten. Und noch immer weiss niemand, wann und vor allem unter welche Bedingungen Passagiere Kreuzfahrtschiffe wieder betreten dürfen. Und die grosse Frage wird auch sein, mögen und wollen Ferienhungrige überhaupt wieder Kreuzfahrten buchen?

Ruf der Kreuzfahrtindustrie ist beschädigt

Denn eines ist sicher: Der Ausbruch des Coronavirus hat den Ruf der Kreuzfahrtindustrie beschädigt. Ging es vor wenigen Monaten noch vor allem und insbesondere darum, welchen Schaden Kreuzfahrtschiffe der Umwelt zu fügen, sorgten in den letzten Wochen vor allem Meldungen im Zusammenhang mit dem auf Kreuzfahrtschiffen ausgebrochenen Coronavirus für Schlagzeilen. Und dies nicht nur in einschlägigen Tourismus-Fachzeitschriften und Reiseblogs, sondern vor allem auch in Massenmedien. Weltweit sorgten die Corona-Fälle auf der Diamond Princess, Ruby Princess, der Zaandam und Westerdam für negative Schlagzeilen. Und auch Kreuzfahrtschiffe, die während Tagen nicht in Häfen anlegen durften und auf den Weltmeeren „herumirrten“, sorgten für Aufsehen.

Vier Giganten der Meere „verbrennen“ pro Monat 1.73 Mrd. US-Dollar

Während die Kreuzfahrtschiffe seit Wochen in Häfen oder auf Reede vor Anker auf den Neustart warten, steigen die Kosten ins Unermessliche. Die amerikanische Kreuzfahrtplattform „Cruise Industry News“ hat in einem Beitrag aufgelistet, wie viel Geld die Reedereien aktuell „verbrennen“. Die Zahlen basieren auf Schätzungen, sind aber sehr beeindruckend. Carnival Corporation (zu der unter anderem Costa und AIDA gehören) kostet der Stillstand pro Monat eine Milliarde US-Dollar. Royal Caribbean folgt mit 400 Millionen, MSC Cruises mit noch immer stolzen 180 Millionen und Norwegian Cruise Line mit 150 Millionen Dollar. Zusammen blasen die vier Giganten der Meere somit pro Monat 1.73 Milliarden US-Dollar in die Luft. „Es ist schwer mitanzusehen, wie unsere Schiffe für einen längeren Zeitraum pausieren, anstatt auf Expeditionsfahrt zu sein. Dies sind außergewöhnliche und emotionale Zeiten für das gesamte Hurtigruten Team“, sagt Hurtigruten-CEO Daniel Skjeldam

Keine Selbstbedienungsbuffets mehr?

Irgendwann werden die ersten Kreuzfahrtschiffe wieder mit Gästen unterwegs sein. Nur wann, das ist die grosse Frage. Eines ist aber schon heute sicher: Eine Kreuzfahrt wird sich nach Corona anders präsentieren wie zuvor, zumindest in den ersten Wochen.

Ein entscheidender und wichtiger Faktor für Kreuzfahrt-Fans – und solche die es vielleicht in Zukunft werden möchten – sind zweifellos die Restaurants, Buffets und Bars. Aber gerade hier wird es wohl die grösstenVeränderungen geben, denn mit Buffets gibt es auf den Schiffen die grössten Hygieneprobleme. Menschenmassen die sich in Meterlangen Schlangen und dicht beieinander vor den Selbstbedienungsbuffets tummeln, wird es wohl in nächster Zeit auf Kreuzfahrtschiffen nicht mehr geben. Verschiedene Reedereien diskutieren aktuell darüber die Selbstbedienungsbuffets komplett abzuschaffen. So hat TUI-Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen kürzlich erklärt, dass die Zeit der Selbstbedienungsbuffets wohl für die ersten Wochen nach Wiederaufnahme von Kreuzfahrten wohl abgelaufen sei. Statt dass Passagiere sich selbst bedienen, werden wohl Crew-Mitglieder den Gästen das Essen auf Tellern servieren. Ebenfalls werden wohl die Salz- und Pfefferstreuer von den Tischen entfernt, da auch diese stark von verschiedenen Personen berührt werden. Und was passiert wohl bei AIDA mit den Besteck-Haltern auf den Tischen?

Die beiden asiatischen Reedereien, Dream Cruises und Star Cruises, haben bereits angekündigt, dass sie Selbstbedienungs-Buffets stilllegen werden, sobald die Kreuzfahrt wieder aufgenommen wird. Die Schiffsgesellschaften erklärten, dass alle Speisen und Getränke von Crew-Mitgliedern serviert würden, die Masken und Einweghandschuhe tragen.

Kreuzfahrt ab 70 Jahren bald verboten?

Nach wie vor ist es so, dass die Mehrheit der Kreuzfahrt-Passagiere 48 Jahre und älter ist. 14 % der Passagiere waren 2018 älter als 70 Jahre. Diese dürften, wenn es nach Royal Caribbean Cruises geht, bald nur noch eingeschränkt mit Kreuzfahrtschiffen reisen. Die Reederei verlangt von älteren Passagieren ein Gesundheitsattest, das diesen die Reisefähigkeit bescheinigt. Personen mit schweren chronischen Krankheiten wird die Beförderung auf den Schiffen gänzlich verweigert.

Die U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) schlug sogar noch schärfere Massnahmen für ältere Passagiere vor. Erst dann könnten die Reedereien in Amerika wieder starten.

Neue Gesundheitsuntersuchungen

So haben bereits mehrere Kreuzfahrtgesellschaften Pläne für Temperaturkontrollen vor dem Einsteigen der Passagiere angekündigt. Aber der “No-sail”-Auftrag der CDC forderte die Reedereien auch auf, Pläne für die “Überwachung von Passagieren und Besatzung an Bord durch Temperaturkontrollen und medizinische Untersuchungen” zu entwickeln.

Ganz im Gegensatz zu Hotels an Land hat die Kreuzfahrtindustrie schon lange vor Corona Massnahmen zur Gesundheitskontrolle eingeführt. So müssen sämtliche Passagiere bereits vor dem Start zur Kreuzfahrt einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Kreuzfahrt-Passagiere kennen dieses Prozedere somit bereits. Gemäß dem Kreuzfahrtverband CLIA wird ausserdem erwogen, nur Passagiere zuzulassen, die sich bereits negativ auf Covid-19 haben testen lassen oder immun sind. Die Fluggesellschaft Emirates führt solche Tests bereits in Dubai durch. Nach 10 Minuten liegt das Ergebnis vor, so dass solche Tests problemlos auch bei der Einschiffung durchgeführt werden könnten.

Noch mehr Reinigungsmassnahmen an Bord

Bereits heute ist die Reinigung auf Kreuzfahrtschiffen ein sehr grosses Thema. Handläufe, Liftknöpfe, Fitnessgeräte und andere Oberflächen werden regelmässig und häufig – oft mehrmals täglich – gereinigt und desinfiziert. Und seit Jahren stehen für Passagiere und Crew Desinfektions-Automaten bereit mit denen die Gäste angehalten werden die Hände zu desinfizieren. Jeder der in den letzten Jahren schon einmal auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs war weiss, dass es praktisch unmöglich ist, ein Restaurant zu betreten ohne sich vorher die Hände zu desinfizieren.

Werden Kreuzfahrten günstiger oder doch teurer?

Die Frage, die sich viele Kreuzfahrt-Fans oder auch solche die noch nie mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs waren in diesen Zeiten wahrscheinlich stellen werden, ist diejenige nach den Preisen. Werden Kreuzfahrten nach Corona teurer oder günstiger. Teurer deshalb, weil in der ersten Phase nach Corona wohl deutlich weniger Passagiere unterwegs sein werden. Günstiger, weil viele Urlauber sich eine Kreuzfahrt jetzt gar nicht vorstellen können und deshalb die Nachfrage einbrechen könnte. Was tut man bei einer kleineren Nachfrage, aber einem grossen Angebot? Die Preise senken. Analyst Harry Curtis vermutet in einer Mitteilung an Investoren, dass die Preise für Kreuzfahrten nach Wiederaufnahme um durchschnittlich 25 bis 30 % fallen könnten. Wall Street Analysten erwarten, dass es nicht nur Monate, sondern sogar Jahre dauern könnte, bis sich das Preisniveau wieder auf das Level von Anfang 2020 einpendeln wird.

Weniger überfüllte Schiffe

In der Vergangenheit war es üblich, dass Kabinen nicht nur mit zwei Personen gebucht wurden, sondern dank Zusatzbetten gar mit drei oder sogar vier Passagieren. Damit erzielten die Reedereien oft nicht nur 100 % Kapazität, sondern sogar darüber. Dies dürfte für viele Monate nicht mehr der Fall sein. Eine Reduzierung der Passagiere ist wohl unabdingbar. So möchte TUI, laut Vorstandschef Joussen, die ersten Kreuzfahrten nach Corona mit durchschnittlich 1‘000 Passagieren starten, das sind dann gerade mal knapp 1/3 der Passagiere, die normalerweise mit der Flotte von TUI Cruises unterwegs sind. Die Einhaltung der Abstände zwischen Passagieren und Passagieren, aber auch zur Crew wäre kaum einzuhalten ohne geringere Passagierzahlen. TUI plant ausserdem im Theater nur jeden dritten Platz zu besetzen, maximal 10 Kinder im Kids-Club zuzulassen und auch deutlich weniger Gäste im Wellness- und Sportbereich zu erlauben.

Kreuzfahrten von Hamburg nach Hamburg oder rund um Italien

TUI ist vorgeprescht und hat angekündigt, dass Schiffe der Flotte von TUI Cruises in den Norden verlegt und Kreuzfahrten in der Nordsee anbieten würden. Allerdings ohne Landgänge und nur kürzere Kreuzfahrten, also keine der üblichen 7 Nächte Reisen. Ist das für Kreuzfahrt-Fans überhaupt ein Thema? Die Meinungen sind zweigeteilt. In einer Umfrage des Kreuzfahrt-Blogs an der sich 460 Personen beteiligt haben, sprachen sich immerhin 48 % für Kreuzfahrten nur mit Seetagen aus, 52 % waren dagegen. Da die Reedereien nur mit geringeren Kapazitäten fahren würden, könnten diese Pläne durchaus aufgehen, die Nachfrage scheint vorhanden zu sein. Auch Plantours mit seiner MS Hamburg hegt ähnliche Pläne. Das Schiff befindet sich aktuell für Umbauarbeiten in der Werft. Anschließend plant die MS Hamburg Kreuzfahrten ab oder bis Deutschland anbieten zu können.

Und auch in Italien ist ähnliches geplant. Wie The Meditelegraph berichtet, gibt es bei MSC und Costa offenbar Pläne Kreuzfahrten nur mit italienischen Häfen anzubieten. Gar keine schlechte Idee oder? Immerhin bietet Italien mit Rom, La Spezia, Messina, Neapel und anderen Destinationen spannende und interessante Ziele. Geplant sind diese Kreuzfahrten aber offenbar vorerst ausschliesslich für italienische Urlauber.

Noch ist nichts konkret. Weder von TUI noch von Plantours, geschweige denn von Costa und MSC gibt es Angaben für konkrete Mini-Kreuzfahrten.


Zweites Schiff der Global Class auf Kiel gelegt und Start der neuen Serie der Universal-Class-Schiffe bei MV WERFTEN

Fotos: udo HORN

Warnemünde, 9. Dezember 2019 

Die Kiellegung des zweiten 208.000 BRZ großen Dream-Cruises-Schiffes der Global Class fand am 9. Dezember auf der MV WERFTEN in Warnemünde statt. Hier wird das Mittschiff gefertigt. Der Transfer der Mitschiffsektion für das erste Schiff der Global Class, der “Global Dream”, von Rostock zum überdachten Dock nach Wismar erfolgte erst vor zwei Wochen. 

Gäste der Landes- und Bundesregierung, Geschäftsführer sowie Medienvertreter aus Deutschland und Asien, unter ihnen Wirtschaftsminister Harry Glawe, Genting Hong Kongs Vorstandsvorsitzender und CEO Tan Sri Lim Kok Thay ,  Group-Präsident Colin Au, Genting-Cruise-Lines-Präsident Kent Zhu, Dream-Cruises-Präsident Michael Goh und MV-WERFTEN-Geschäftsführer Peter Fetten, waren bei der Kiellegung von Global 2 anwesend. Alle Teilnehmer legten traditionell Glücksmünzen auf die Pallung, bevor der 95 Meter hohe Bockkran die 470 Tonnen schwere Sektion absenkte.

 

Der eigentliche Höhepunkt war jedoch die Ansage des Genting Hong Kongs Vorstandsvorsitzenden,dass mit dem Design und Bau einer neuen Serie von Schiffen, der Universal Class begonnen werden wird. Das erste Schiff soll Ende 2022 geliefert werden. Die 88.000 BRZ großen Schiffe können 2.000 Passagiere unterbringen und bieten alle Annehmlichkeiten von größeren Kreuzfahrtschiffen, ohne die die Enge an Bord üblicher 5.000plus-Passagierschiffe. Genting wird die Schiffe der Universal Class u.a. für Hotelmarken betreiben, die in die Kreuzfahrtindustrie einsteigen wollen.


Verholung des Mittelteils der künftigen GLOBAL DREAM von Warnemünde nach Wismar

Rostock, 22.12.2019 - Wismar 23.11.2019 / Fotoreportage von Udo Horn

BN 125 (steht für Baunummer) hat einen Namen:

Das Kreuzfahrtschiff wird 2021 als GLOBAL DREAM in See stechen.

 

Bei der „GLOBAL DREAM“ handelt es sich um das größte Schiff, das jemals in Deutschland gebaut wurde. Mit 208.000 BRZ, einer Länge von 342 Metern und 46 Metern in der Breite gehört es zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt – gemessen an der Passagierkapazität liegt es sogar auf dem ersten Platz. Es finden bis zu 9.500 Passagiere und 2.200 Crewmitglieder Platz an Bord.

Am Freitag, den 22. November 2019, verholte MV WERFTEN das 216 Meter lange Mittelschiff der „Global Dream“ von Rostock-Warnemünde nach Wismar. Der Transport zwischen beiden Werftstandorten dauerte knapp einen Tag. Dabei legt das Mittelschiff eine Strecke von 43 Seemeilen, fast 80 Kilometer, zurück.

Die Überführung gliederte sich in drei Phasen: Das Mittelschiff der „Global Dream“ wurde im Laufe des Freitagnachmittags mit Hilfe von Schleppern stückweise aus dem gefluteten Dock gezogen. Nach dem erfolgten Ausdocken am späten Nachmittag und der kurzen Revierfahrt auf dem Seekanal  übernahm ein Rostocker Lotse das Steuer des Führungsschleppers und navigierte das 57 Meter hohe Kasko sicher in die offene See hinaus.

Die zweite Phase, die Überführung auf der Ostsee, begann. Das Mittelschiff wurde mit einer Geschwindigkeit von zwei Knoten, knapp vier Kilometer pro Stunde, gezogen. Bei optimalen Bedingungen beträgt die normale Transferzeit auf der Ostsee bis vor die Insel Poel in der Wismarbucht rund sieben Stunden.

 Zwei leistungsstarke Hochseeschlepper hatten die Mittelsektion der „Global Dream“ vom MV-WERFTEN-Standort Warnemünde mit einer Geschwindigkeit von rund zwei Knoten über die Ostsee gezogen. Nach sieben Stunden auf offener See erreichte das Mittschiff am frühen Morgen des 23. November die Insel Poel in der Wismarbucht. Dort kamen vier weitere Assistenzschlepper dazu. Gegen 17 Uhr erreichte der Kasko die Wismarer Dockhalle und wurde anschließend eingedockt. Insgesamt dauerte der komplette Verholvorgang, vom Fluten des Warnemünder Docks bis zum Eindocken in Wismar, drei Tage.

 Die „Global Dream“ wird nun in der Dockhalle in Wismar endmontiert. Nach dem Ausdocken im nächsten Jahr wird sie am kürzlich sanierten Kai 4 endausgerüstet. Dabei kommt ein eigens für die Schiffe der Global Class gekaufter, 125 Meter hoher Kran zum Einsatz. Mit seiner Hilfe werden u. a. Decksaufbauten wie ein Wasserpark und eine innovative Achterbahn installiert. Die „Global Dream“ ist das Flaggschiff der Global Class und für den stark wachsenden asiatischen Markt konzipiert. Sie wird 342 Meter lang und 46 Meter breit sein und mit einer maximalen Passagierzahl von bis zu 9.500 den weltweiten Rekord halten. Die Ablieferung an Dream Cruises ist für 2021 geplant.  


MUKRAN, Rügen 12. November 2019

Unternehmen UTLC ERA schickt ersten Zug aus China auf Schiene und See nach deutschland / Mukran auf Rügen

Foto: Udo HORN

Ein Schiff mit den ersten 41 Containern aus China ist am 12. November 2019 in den Hafen Mukran eingelaufen.

Die neue Verbindung soll schneller sein als der Landweg durch Polen. Angetreten hatten die Container ihre Reise Anfang November auf einem Testzug.

Eine Route der „Neuen Seidenstraße“ zwischen China und Europa führt künftig über den Hafen Mukran auf Rügen. Am 12. November erreichte den Ostseehafen ein Schiff mit den ersten 41 Containern eines Testzugs, der Anfang November im zentralchinesischen Xi’an gestartet war. Ein zweiter „Pilot Train“ brachte 48 Container in den Hafen, die für China bestimmt sind. Die Container werden im russischen Baltysk auf Schiffe verladen und in Mukran abermals auf Züge.

Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel  zufolge ist die Verbindung schneller als der Landweg durch Polen. Ziel sei es, einen Linienverkehr zu schaffen, der die Strecke in etwa zwei Wochen bewältige.

Er wolle nicht ausschließen, dass es einmal auch wieder einen Eisenbahnfährverkehr zwischen Russland und Deutschland über die Ostsee gebe. Mukran ist der einzige deutsche Hafen mit einem Gleisanschluss für das Breitspur-Schienennetz, wie es in Russland, Finnland und dem Baltikum genutzt wird. Vorerst werden die Container auf der rund 10.000 Kilometer langen Strecke aus China drei Mal umgeladen: an der russischen Grenze auf Breitspurzüge, dann aufs Schiff und in Mukran abermals auf Züge.

Immer mehr deutsche Unternehmen hätten Interesse daran, ihre Produkte nach China zu verkaufen. China importiere vor allem Autozubehör, technische Geräte und Lebensmittel wir Milchpulver.

Der Vertreter von Mukran Port in Shanghai, Andreas Langosch, sagte, es stehe eine Genehmigung für den Transport gekühlter Lebensmittel durch Russland bevor. China habe etwa Interesse am Import von Schweinefleisch. 

Den Transportservice auf der Strecke hat das Unternehmen United Transport and Logistics Company (UTLC ERA) übernommen, das von Eisenbahngesellschaften Russlands, Weißrusslands und Kasachstans gegründet wurde. Dessen Geschäftsführer Alexej Grom sagte, die Entscheidung für Mukran sei gefallen, weil die Genehmigung innerhalb von nur drei Monaten erteilt worden sei. Der Transport von Waren auf der Schiene sei für viele Unternehmen preisgünstig und attraktiv.

 

Dem Landesministerium zufolge wird bislang der mit Abstand größte Teil des Handels zwischen China und Westeuropa mit Containerschiffen abgewickelt, die die großen Häfen im Nordseeraum - Antwerpen, Bremerhaven, Hamburg, Rotterdam - ansteuern. In den vergangenen Jahren habe sich jedoch der Transport auf dem Landweg stark entwickelt. Der Hafen Mukran ist nach Angaben seines Geschäftsführers Harm Sievers im transeurasischen Eisenbahnverkehr schon immer ein verlässlicher Knotenpunkt gewesen. Er verfüge über jahrzehntelange Erfahrung mit den Märkten in Russland und den GUS-Staaten. (Quelle: Pressemitteilung des Hafens und des UTLC ERA auf einer Pressekonferenz)


Hamburg 09.- 11. November 2019

Das maritime Event in Hamburg - Die Taufe der neuen MSC Grandiosa

Fotos. Udo HORN

Die MSC Grandiosa, eines der umweltfreundlichsten

Kreuzfahrtschiffe auf See, feiert ihren Erstanlauf in Hamburg

 

 

Am Mittwochmorgen des 5. Novembers um 05:00 Uhr fuhr das neue Flaggschiff erstmals in den Hamburger Hafen ein

 

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch legt die MSC Grandiosa, eines der umweltfreundlichsten Schiffe auf See, für die Feierlichkeiten rund um ihre Schiffstaufe erstmals in der Hansestadt an.

 

 

Die MSC Grandiosa wurde am 31. Oktober auf der Werft von Chantiers de l'Atlantique (CdA) in St. Nazaire, Frankreich, an MSC übergeben und ist mit einer umfassenden Palette modernster Umwelttechnologien ausgestattet. Das neue Kreuzfahrtschiff von MSC Cruises markiert einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg der Reederei zu einem emissionsfreien Schiffsbetrieb.

 

Zur Feier des Erstanlaufes im Hamburger Hafen findet an Bord des beeindruckenden Schiffes mit einer Gesamtkapazität von bis zu 6.334 sten ein spezielles Event für Reisebüros und Reiseveranstalter statt, bei dem MSC den Partnern Einsichten über die aktuellen Umweltschutzpraktiken des Unternehmens vermittelt.

 

Die MSC Grandiosa, die am 9. November in Hamburg getauft wurde, verfügt über hochmoderne SCR-Katalysatortechnik, die durch fortschrittliche, aktive Emissionskontrolle zur Reduzierung der Stickoxidemissionen um 80 Prozent beiträgt. Die Stickoxide aus dem Motorenbetrieb werden durch den Katalysator - eine hochdichte Vorrichtung aus Edelmetallen - geleitet und in Stickstoff und Wasser umgewandelt, also harmlose Verbindungen.

 

Auch mit einem Landstromanschluss ist die MSC Grandiosa ausgestattet. Dieser verbindet Kreuzfahrtschiffe am Liegeplatz mit dem lokalen Stromnetz eines Hafens, um die Luftemissionen des Schiffes im Hafen auf null zu reduzieren. Seit 2017 gehört diese Technik bei allen Neubauten von MSC Cruises zum Standard.

 

Diese neuen Funktionen ernzen weitere effektive Umwelttechnologien, die auf dem Schiff und in der gesamten Flotte des Unternehmens eingesetzt werden, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und kontinuierlich zreduzieren, darunter:

modernste hybride Abgasreinigungssysteme(EGCS), die bis zu 97% Schwefeloxid aus Schiffsemissionen entfernen fortschrittliche Abfallmanagement unAbwasserbehandlungssystemBallastwasserbehandlungssyste, modernste Technologiesysteme zur Vermeidung von Öl-Einleitunge aus Maschinenräumen, verschiedene hochmoderne Energieeffizienzverbesserungen – von Wärmerückgewinnungssystemen bis hin zu LED-Beleuchtung.

  

 

Die MSC Grandiosa wird in den nächsten 12 Monaten im westlichen Mittelmeerraum eingesetzt, bevor das Schiff im Winter 2020 in Südamerika positioniert wird.


Musikfestival im 50`s Style an Bord der Costa Pacifica.

Erste Firebirds Rock`n Roll Cruise im Mittelmeer mit Peter Kraus

Foto: Udo HORN

Im Oktober 2020 feiern Costa Kreuzfahrten und Europas Top Rock`n Roll Bands wie die Leipziger Kultband "The Firebirds" zusammen mit ihren Fans für eine Woche auf dem Mittelmeer den Lebensstil der 50er und 60er Jahre.

Mit dabei ist eine deutsche Rock`n Roll Legende: Peter Kraus hat  für die einmalige Festival-Cruise angeheuert.

(Quelle: Presseinformation Costa Kreuzfahrten)


Sportliches Expie-Event in Hamburg

Hamburg, 20. Mai 2019

Ziemlich sportlich ging es am 20. Mai an Bord der "Indepedence of the Seas" her. Mehr als 250 Expidienten von Reisebüros mit maritimer Ausrichtung  aus ganz Deutschland versuchten sich als Meister im Wellen-Surfen - Flowrider.

Die US-amerikanische Reederei ROYAL CARIBBEAN (RCL Cruises) bot Ihren Teilnehmern einen tollen Mix aus sportlicher Betätigung und  einer umfassenden Schiffsbesichtigung. Mit großartigen Eindrücken dürften wohl die meissten Teilnehmer wieder in ihre Heimatstädte zurück gefahren.

Einige Eindrücke  vom Schiff sollen Euch die Größe und Vielfältigkeit vermitteln.

Einiges noch zum Schiff:

Das Schiff wurde in den Aker Yards in Turku, Finnland gebaut und am 17. April 2008 abgeliefert. Das Schiff wird von RCL Cruises unter der Flagge der Bahamas betrieben. Von seinem Basishafen in Southampton fährt es seit Mai 2008 vor allem Zielhäfen im Mittelmeer an.

 

Das Schiff ist rund 340 m lang und, gemessen über alles, rund 56 m breit. Von den 18 Decks sind 15 für die Passagiere bestimmt. Das Schiff kann 3.634 Passagiere und eine Besatzung von 1.360 Personen beherbergen.

Fotos: Udo HORN


KIEL und MSC gehören zusammen

Kiel, 27. April 2019

Seehafen Kiel baut Partnerschaft mit MSC Cruises weiter aus.

MSC Cruises hat heute die Neueröffnung des co-gebrandeten Terminals mit einem neuen Liegeplatz im Kieler Hafen gefeiert. Anlässlich des Erstanlaufs der MSC Meraviglia kamen führende Vertreter von Reederei und Hafen zusammen, um eine Verlängerung der langfristigen Partnerschaft zu beschließen und die Aktivitäten im Heimathafen Kiel zu intensivieren. Ab 2020 soll MSC Cruises die Nummer eins der Kreuzfahrtgesellschaften im Kieler Hafen werden.

Nach ihrer Wintersaison im Mittelmeer ist die MSC Meraviglia am 27.April erstmals in den Kieler Hafen eingelaufen und verbringt hier bis Ende September 2019 die Saison mit wöchentlich wechselnden Routen nach St. Petersburg über Kopenhagen, Helsinki und Tallin sowie via Kopenhagen und Stavanger zu den norwegischen Fjorden.

Der Erstanlauf des Schiffes ist damit auch Auftakt des wöchentlichen Passagierwechsels, der in Kiel stattfinden wird. Er markiert nicht nur einen besonderen Moment für die MSC Meraviglia, sondern auch für die Reederei. MSC Cruises und der Seehafen Kiel haben das neue, co-gebrandete Terminal am Ostuferhafen heute offiziell eingeweiht. Dazu zählt der neue Liegeplatz mit der Nummer 1. Als Hauptnutzer am Liegeplatz Nr. 1 im Ostuferhafen hat MSC Cruises das Terminal und den dazugehörigen Gepäckbereich individuell gebrandet. Um einen reibungslosen Passagierwechsel zu ermöglichen, wird es speziell für MSC Cruises eine zweite Gangway geben.

 

Um die gemeinsame Partnerschaft weiter zu festigen, unterzeichneten Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, und Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer Seehafen Kiel, eine Absichtserklärung, in dem das zukünftige Wachstum von MSC Cruises in Nordeuropa und im Baltikum festgehalten wird. Mit dieser Unterzeichnung wird Kiel an Bedeutung gewinnen und ab 2020 der Heimathafen für zwei Kreuzfahrtschiffe von MSC Cruises sein.

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, sagte bei der Plakettenübergabe, die traditionell bei einem Erstanlauf stattfindet: „Mit diesem neu ausgerüsteten und co-gebrandeten Terminal sowie dem zugehörigem Liegeplatz werden wir von Kiel aus, einem unserer wichtigsten Heimathäfen in Nordeuropa, großartiges Wachstum erzielen können. So werden wir unsere Position als Nr. 2 der Kreuzfahrtmarken in Nordeuropa festigen und die Nummer eins in Kiel werden. Mit der Intensivierung unserer Partnerschaft eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für die Stadt Kiel und ihre Bevölkerung. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft.“

Eine nachhaltige Entwicklung ist ein gemeinsames Handlungsfeld. Im Rahmen der Absichtserklärung wird der Kieler Hafen daher die Möglichkeiten der Landstrom-Versorgung von MSC Schiffen prüfen. Die MSC Meraviglia ist mit einem solchen Anschluss ausgestattet und könnte Strom über eine

Landstromanlage beziehen.

Zum Saisonabschluss am 21. September wird das Schiff ab Kiel zu einer Transatlantikfahrt bis New York in See stechen.

 

(Quelle: Pressemitteilung MSC + Fotos. Udo HORN + kreuzfahrt-erleben.info)


AIDA und Festspiele gehören zusammen

Rostock, 13. März 2019

AIDA Cruises besiegelt Partnerschaft als Hauptsponsor der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern bis 2021

Die Rostocker Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises hat die Kooperation mit dem Klassikfestival Festspiele Mecklenburg-Vorpommern um weitere drei Jahre verlängert. Die neue Sponsoringvereinbarung sichert das Engagement von AIDA als Hauptsponsor bis einschließlich 2021. Damit wird die Zusammenarbeit der beiden Partner bereits 20 gemeinsame Saisons umfassen. Im Festspielsommer 2019 übernimmt AIDA die Schirmherrschaft für eines der Highlights der diesjährigen Saison: das große Open Air zum 120. Geburtstag des Rostocker Zoos. Unter freiem Himmel feiert das Deutsche Kammerchororchester Berlin am 25. August 2019 den „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns. Abgerundet wird das Konzerterlebnis mit einer Lesung von Katja Riemann sowie Werken von Strauss, Rossini und Mozart.

Quelle: Pressemitteilung AIDA-Cruises

Foto: udo HORN


 

 

Royal Caribbean beginnt Bau von Odyssey of the Seas

 

 

 

Feierlicher Startschuss des zweiten Schiffes der Quantum-Ultra-Klasse auf Papenburger Meyer Werft

München, 01. Februar 2019 In der Meyer Werft in Papenburg wurde mit dem Bau des neuen und damit zweiten Royal Caribbean International Schiffes der Quantum-Ultra-Klasse begonnen. Nach Tradition markiert der Schnitt des ersten Stahlstückes feierlich den Baubeginn des neuen Kreuzfahrtschiffes. Die feierliche Zeremonie fand in Anwesenheit von Michael Bayley, President und CEO Royal Caribbean International, und Richard D. Fain, Chairman und CEO, Royal Caribbean Cruises Ltd., statt. Das 27. Schiff der Flotte der globalen Kreuzfahrtlinie wird voraussichtlich Odyssey of the Seas heißen, im Herbst 2020 sein Debüt feiern und von den Vereinigten Staaten von Amerika aus starten. Odyssey of the Seas ist damit insgesamt das fünfte Schiff in Folge, welches in Deutschland in Auftrag gegeben wurde. 

Fotos: udoHORN

 


Foto: udo HORN

Erstanlauf der neuen MEIN SCHIFF 2 in Hamburg.

 

Plakettenübergabe Mein Schiff 2 – Kapitän Holms letzter Einsatz in Hamburg

Am 25. Januar 2019 war es  soweit.

Die neue Mein Schiff 2 (die alte Mein Schiff 2 nennt sich jetzt Mein Schiff Herz) legte erstmals in Hamburg an. Hafenkapitän Jörg Pollmann übergab feierlich die Plakette zum Erstanlauf an Mein Schiff 2-Kapitän Kjiell Holm. Die Mein Schiff 2 bietet Platz für 2‘894 Passagiere ist – wie schon die Vorgängerin Mein Schiff 1 – 20 Meter länger wie die Mein Schiff 3 bis 6 und wird als Designerschiff „verkauft“. Nach einer 12-tägigen Kreuzfahrt rund um Westeuropa wird die Mein Schiff 2 am 9. Februar in Lissabon getauft.

Der jüngste Neubau von TUI Cruises lief erstmals Hamburg an. Wie bei allen vorherigen Erstanläufen der Mein Schiff Flotte stand Kapitän Kjell Holm am Steuer. „Auch nach mittlerweile acht Erstanläufen in dieser wunderbaren Stadt: Es hat nichts von seiner Faszination verloren. Doch heute ist noch ganz besonderer Tag für mich: Es ist das letzte Mal, dass ich als Kapitän eines Kreuzfahrtschiffes hier festmachen werde“, so der Kapitän, der im Sommer in den Ruhestand geht.

Mein Schiff 2 wurde zwei Monte früher als geplant abgeliefert

315.7 Meter lang, 16 Stockwerke hoch (davon 13 Passagierdecks) und 35.8 Meter breit ist das neueste Flaggschiff von TUI Cruises, die Mein Schiff 2. Eigentlich hätte das Schiff erst in zwei Monaten fertig sein sollen. Aber dank dem Scaleneffekt – die Meyer Werft im finnischen Turku liefert bereits das sechste Schiff an die Reederei – war man deutlich schneller fertig als geplant. Gut für die Reederei, die früher Gäste an Bord empfangen kann, gut für die Werft die früher Geld bekommt und natürlich auch gut für die Passagiere die früher das neue Schiff von TUI Cruises begutachten können.

Anbei eine sehr kleine Auswahl von Fotos an Bord des jüngsten Neubaus.