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Udo Horn

AIDA-Kunden haben gewählt

04.05.2012 

Die Taufpatin der AIDAmar steht fest.

Sissi Kuhlmann ist die Taufpatin der AIDAmar 

 Die Gäste der AIDA Clubnacht auf der AIDAmar wählten auf der Überfahrt von Emden nach Hamburg die 19-jährige Hamburgerin Sissi Kuhlmann zur Taufpatin des Schiffes. Das Ereignis findet am 12. Mai 2012 im Hamburger Hafen statt. AIDAmar wird 2012 noch 16 Mal Kurs auf Hamburg nehmen. Vier weitere Mitglieder der Kussmundflotte - AIDAcara, AIDAluna, AIDAblu und AIDAsol - werden ebenfalls in diesem Jahr mehrfach in der Hansestadt zu Gast sein. Mit 50 Anläufen wird die Zahl der AIDA Schiffsbesuche in diesem Jahr einen neuen Rekord erreichen.

 

 

PASSAT Kreuzfahrten senkt Single-Zuschlag

04.05.2012

Allein-Reisende zahlen 20 Prozent mehr

 

Die DELPHIN bietet Platz für 500 Passagiere.

PASSAT Kreuzfahrten, Hamburg, bietet Singles und Allein-Reisenden auf der DELPHIN bei Einzelbelegung einer Zweibettkabine der Kategorie A bis E  einen Aufschlag von nur 20 Prozent an. „Alleinreisende müssen bei uns nur 20 Prozent Aufschlag für eine Kabine zur Einzelnutzung zahlen. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Anbietern ein sehr geringer Preis“, erläutert Andreas Hey, Geschäftsführer von PASSAT Kreuzfahrten. Beim Abendessen haben Singles außerdem auf Wunsch die Möglichkeit, an einem „Single-Tisch“ zu sitzen, um Anschluss zu finden.

 

Cruise Europe: Neuer Chairman

02.05.2012

Michael McCarthy einstimmig gewählt

 

Kapitän Michael McCarthy ist der neue Chairman von Cruise Europe.

Kapitän Michael McCarthy vom Port of Cork / Irland heißt der neue Chairman von Cruise Europe. Das wurde auf der Cruise Europe Conference einstimmig beschlossen, die in London stattfand. Er löst Dirk Moldenhauer ab, der das Amt des Chairman vier Jahre lang bekleidete. McCarthy bringt eine maritime Berufserfahrung von mehr als 40 Jahren mit.

 

AIDA Cruises: stetiger Wachstumskurs

02.05.2012

Plus auch im ersten Quartal 2012

Bis 2016 wird die AIDA-Flotte aus 12 Schiffen bestehen.

AIDA Cruises, Rostock, verzeichnet im ersten Quartal des Jahres im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Passagierzahlen um elf Prozent. „Das Vertrauen in Kreuzfahrten mit AIDA ist ungebrochen hoch. Nach einem vorübergehenden Rückgang Ende Januar und im Februar lagen die Buchungszuwächse im April 2012 weit über dem Vorjahresniveau“, so Michael Thamm, President AIDA Cruises. Das Unternehmen setzt auf Sicherheit, Umweltschutz und auf die Sicherung einer hohen Produktqualität in Verbindung mit einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis. Am 12. Mai 2012 wird die AIDA-MAR, das neunte Schiff der AIDA-Flotte, getauft. Bis 2016 wird sie um noch drei weitere Schiffe anwachsen und wird dann aus insgesamt 12 Schiffen bestehen.

 

Celebrity Silhouette Celebrity Silhouette

News im Kreuzfahrtgeschäft 2012

Mal ganz neu, mal generalüberholt: Im kommenden Jahr gehen sieben nagelneue Kreuzfahrtschiffe an den Start. Dazu kommen fünf für den deutschen Markt wichtige Cruiseliner, die unter neuem Namen wieder auftauchen.


Der Kreuzfahrt-Boom nimmt kein Ende. Alle wollen mit ins Boot. Vor allem die Deutschen entdecken den Urlaub auf hoher See immer mehr für sich. Damit auch alle einen Platz finden, müssen neue Riesenschiffe her. Also bauen die Reedereien auch 2012 eine Reihe gigantischer und extravaganter Kreuzfahrtschiffe, die Hunderte von Millionen Euro kosten und mitunter über 4000 Passagiere aufnehmen können. Dazu kommt jedoch noch ein zweiter Trend: Vorhandene Schiffe werden umgebaut, gute alte Bekannte kommen im neuen Kleid und mit neuem Namen nach Jahren wieder auf den Markt. Darunter auch echte Klassiker wie das ehemalige ZDF-Traumschiff.
Wir stellen die interessantesten neuen Schiffe und Wiedereinsteiger auf den Weltmeeren vor.

 

COSTA

Das erste Schiff des neuen Jahres setzt gleich den Trend: Die „Costa neoRomantica“ ist nicht wirklich neu, sondern, wie der Name schon vermuten lässt, ein Totalumbau der guten alten „Costa Romantica“. Der 90 Millionen Euro teure Umbau hat bereits begonnen und wird drei Monate dauern. Das 56000 Tonnen große Schiff erhält zwei zusätzliche Decks und damit 111 Kabinen mehr, dadurch entsteht Platz für insgesamt 1800 Passagiere. Das Show-Theater verschwindet und wird durch ein großes Spa mit verglasten Fensterfronten ersetzt. Das ganze Design soll puristischer, stylischer als bisher werden, verspricht die Reederei. Zielgruppe sind die jungen Alten der Generation 50 plus, Kinder müssen voll zahlen. Ab Savona (bei Genua) und Barcelona sticht die „Costa neoRomantica“ erst Richtung Kanaren, dann auf Nordeuropakurs in See.

 

Im Mai schlägt Costa nach dem Umbau der „Neoromantica“ ein zweites Mal zu – diesmal mit einem echten Neubau. Bei der italienischen Werft Fincantieri in Triest wächst die „Fascinosa“ derzeit noch zu imposanter Statur heran. Das neue Flaggschiff der Costa-Flotte hat eine Größe von 114 000 Tonnen und kann immerhin 3000 Gäste aufnehmen. Die 450 Millionen Euro teure Diva der jetzt aus 16 Schiffen bestehenden Flotte will in ihrer Einrichtung an berühmte Filme und Schauspieler erinnern, das Restaurant „Il Gattopardo“ den Gästen eine Bühne wie ein Ballsaal bieten. Wer gern sein kleines Schwarzes ausführt, der ist hier also an der richtigen Adresse. Rund die Hälfte der Kabinen wird private Balkone haben.

 

Disney Cruises

Mickymaus auf hoher See: Das ist in einem Satz das Konzept für die Schiffe der Disney-Flotte, und offenbar lockt es durchaus nicht nur Kinder. Am 31. März geht nach der „Disney Dream“ der zweite in Deutschland gebaute Megakreuzer der Reederei mit den zwei großen Ohren auf Jungfernfahrt. Er ist noch mal zwei Decks höher als die „Dream“ und bringt es auf 130 000 Tonnen und 4000 Passagiere. Klar, dass wieder die populäre Wildwasserbahn Aqua Duck mit an Bord ist. Dazu kommt die erste Bibbidi-Bobbidi-Boutique auf hoher See, die sich abends bei Mickys Fluch-der Karibik-Partynächten in die Piratenlounge verwandelt. Und wem das alles zu viel wird: Auf Deck elf gibt es immerhin neben einem Whirlpool für Kinder und einem für Familien auch ein Hot Tub nur für Erwachsene.
Die „Disney Fantasy“ soll in Port Canaveral in Florida stationiert werden und geht von dort auf einwöchige Reisen in der Karibik.

 

HAPAG-Lloyd

Die neue „MS Europa 2“ stößt erst 2013 zur Hapag-Lloyd-Flotte. Doch Freunde der vorletzten „Europa“ können sich jetzt schon freuen: Das einst schönste Schiff der Weltmeere, zwischenzeitlich als „Bleu de France“ für die Reederei Croisieres de France unterwegs, kommt nach einem Totalumbau als „Sapphire“ für die Reederei Saga wieder auf den Markt. Die Ausrichtung der neuen „Saga Sapphire“ ist klassisch-britisch. Und tatsächlich gibt es auf dem obersten Deck des 37 000-Tonnen-Schiffs außer den Whirlpools und einem Jogging-Parcours auch eine Fish-and-Chips-Bar. Im Hauptrestaurant können die 750 Passagiere wählen zwischen fester Platzierung oder free Seating. Und wenn es mal was Besonderes sein soll: „East to West“ heißt das Spezialitätenrestaurant mit indischer, srilankischer und Thai-Küche. Im Drawing Room liegen iPads und normale Computer bereit für die Mail an die Lieben daheim. Die erste Fahrt beginnt am 26. März in Southampton.

 

OCEANIA-Cruises
Ein Gourmet auf hoher See: Wie ihr Zwilling „Marina“ steht auch der 2012er Neuling der Reederei Oceania mit seinen 650 Gästekabinen für Klasse statt Masse. Am 24. April 2012 soll der 65 000 Tonnen große Neuling zur Jungfernfahrt auslaufen. Konzipiert sind „Riviera“ wie „Marina“ als Feinschmeckerschiffe: Unter den zehn Restaurants der „Oceania Riviera“ wird es sechs Gourmetrestaurants mit offener Sitzung geben, darunter ein französisches Bistro von Jacques Pépin, zwei asiatische und ein Steakhaus. Wellness-Freaks dürfen sich auf einen Canyon Ranch Spa Club wie im „Venetian“ in Las Vegas freuen. Die Jungfernfahrt führt von Athen über Alexandria und Haifa nach Alanya, Rhodos, Patmos, Efesos bis Istanbul.


Hapag-Lloyd hat Großes vor: Ihr Flaggschiff „Europa“ wird die deutsche Vorzeigereederei zwar erst 2013 gegen einen Neubau tauschen. 2012 ist aber bereits die Schwester dran. Die bisherige „Columbus“ verlässt die Flotte und wird von Plantours als „Hamburg“ übernommen (siehe Juni). Gleichzeitig chartert Hapag-Lloyd die bisherige „Insignia“ von Oceania Cruises und setzt sie als „Columbus 2“ im Premiumsegment (also der 4*-Klasse) ein. Schiffstaufe ist am 17. April in Palma de Mallorca, eingesetzt wird das 30 000-Tonnen-Schiff zuerst im östlichen Mittelmeer und geht dann auf Nordlandreise. Den knapp 700 Gästen verspricht die Reederei 20 Quadratmeter große Kabinen und überhaupt mehr Platz als bei der Konkurrenz. In der Ferienzeit wird die „Columbus 2“ zum Familienschiff. Beim Umbau wird ein Kids- und Teensclub eingebaut, auf einigen Reisen gibt es Kinderprogramm und Kinder bis 15 Jahre reisen in der Elternkabine kostenlos.

 

AIDA-Cruises
Jedes Jahr ein neues Schiff: Das bleibt beim deutschen Marktführer Aida auch 2012 so. Die 71 000 Tonnen große und 385 Millionen Euro teure „AIDAmar“ entstand wieder bei der Meyer Werft in Papenburg. Sie wird am 12. Mai 2012 beim Hamburger Hafengeburtstag getauft. Wie die mittlerweile acht Schwesterschiffe bietet auch dieses schwimmende Hotel Entertainment und viel Sport, für Bier-Liebhaber ist auch wieder ein eigenes Brauhaus an Bord. Besonderes Extra des Schiffs wird einer der größten schwimmenden Wellnessbereiche der Weltmeere überhaupt. Genau 6600 Quadratmeter Sonnendeck und noch einmal 2600 Quadratmeter Spa stehen ab Mai für die „Aidamar“-Gäste bereit. In den 34 Spa-Kabinen werden auch Aromabäder und Thalassoanwendungen angeboten. Die Neue bietet in 1097 Kabinen Platz für 2174 Gäste, besitzt dazu sieben Restaurants und zwölf Bars. Die Jungfernfahrt geht über Frankreich, England und Norwegen nach Schweden, danach wird die AIDAmar im Mittelmeer und im Winter im Roten Meer eingesetzt.

 

MSC
2011 hatte die italienische Reederei MSC eine kurze Wachstumspause eingelegt. Jetzt geht es wieder los: Die neue „MSC Divina“ wird bei STX in St. Nazaire gebaut und soll im Mai 2012 in Marseille getauft werden. Taufpatin ist – wie bei MSC Tradition – auch diesmal wieder Sophia Lauren. Das Schiff gehört zur sogenannten Fantasia-Klasse, hat aber imposante 133 000 Tonnen und 1739 Kabinen – 111 mehr als die baugleichen Schwestern „Fantasia“ und „Splendida“. Zur Bordunterhaltung gehören ein 4-D-Kino und ein Thermaltunnel im 1700 Quadratmeter großen Spa-Bereich. Wellnessfans locken 28 Aurea-Spa-Suiten, deren Gäste sich auf therapeutische Schlamm- und duftende Dampfbäder freuen dürfen. Edel zugehen soll es in den 99 Suiten des separierten Firstclass-Bereichs mit Butler-Service, Svarowski-Böden und vollverglaster Front, die den Firstclasskunden freie Sicht aufs Meer und die Anlaufhäfen gibt.

 

FTI-Cruises
Ein Traumschiff kommt wieder: Das ehemalige ZDF-Traumschiff „Berlin“, das für die Serie von 1986 bis 1998 unterwegs war, fährt ab kommendem Frühjahr für FTI Cruises durchs östliche Mittelmeer und Schwarze Meer. Davor werden die Einzel- zu Doppelkabinen umgebaut, und ein Teil des Sonnendecks wird zum Biergarten. Die Premierenfahrt startet am 21. Mai in Genua und führt in sieben Tagen nach Venedig. Das relativ kleine Schiff mit knapp 10 000 Tonnen und nur sechs Decks will auch ungewöhnliche Häfen wie Kotor in Montenegro anlaufen und durch den Kanal von Korinth fahren. Die Preise beginnen bei 1299 Euro. Bislang war die FTI Berlin als „Spirit of Adventure“ für Saga Cruises in Großbritannien unterwegs gewesen. Sie bietet Platz für 350 Passagiere.


CARNIVAL-Cruises
Carnival: So heißt die größte Reederei der Welt. Und ihre drei Erfolgsgeheimnisse sind Fun, Fun und nochmal Fun. Das ist auch bim inzwischen 24. Carnival-Schiff nicht anders. Die „Carnival Breeze“ ist wie ihre vergangenes Jahr in Dienst gestellte Schwester Magic eine echte Wuchtbrumme mit 130 000 Tonnen und Platz für 3700 Passagiere. Mit einem Wasserrutschpark auf hoher See spricht sie junge Leute und Familien an. Neu für Carnival ist die deutsche Gästebetreuung, auch Bordzeitung und Menükarte wird es auf Deutsch geben. Die „Breeze“ wird auf dreizehntägigen Mittelmeertörns ab und bis Barcelona eingesetzt. Mit ihrem Auftreten zieht Carnival die Magic aus Europa ab, sie wird künftig ab Galveston im Golf von Mexiko operieren.


 

Plantours&partner
197 Kabinen und acht Suiten für maximal 400 Gäste – die neue „Hamburg“ zählt zu den kleinen und familiären Schiffen auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt. Beim Bremer Reiseveranstalter Plantours ersetzt sie die gute alte Vistamar, die zuletzt durch einige unplanmäßige Werftenstopps auf sich aufmerksam gemacht hatte. Die Taufe der „Hamburg“ ist am 8. Juni – natürlich in Hamburg. Zu den Angeboten, die das Schiff vom Wettbewerb abheben sollen, gehören das Restaurant mit einer Tischzeit, ein Concierge-Service und Fahrradausflüge vom Schiff aus. Für Expeditionen auf den Eismeerrouten wird die Hamburg mit sechs Schlauchbooten ausgerüstet.
Ihre Routen führen die „Hamburg“ von der Karibik zu den Fjorden Norwegens und in die Antarktis.


CELEBRITY-Cruises

Zwei Schiffe hat Celebrity Cruises in den vergangenen Jahren an TUI Cruises abgegeben. Doch der Ersatz ist schon im Bau: Bei der Meyer Werft in Papenburg wächst die 3000 Personen fassende „Celebrity Reflection“ heran. Mit ihrer iLounge, einem Apple-Shop auf hoher See, und dem Qsine, einem Restaurant mit iPad statt Speisekarte, spricht sie wie die Schwesterschiff „Equinox“ und „Eclipse“ das designorientierte Publikum an. Dank eines zusätzlichen Decks wird die Reflection erstmals sogenannte Aqua-Class-Suiten von üppigen 250 Quadratmetern plus Veranda anbieten. Beim Essen im Lawn Club Grill geht es amerikanisch zu, da wird der erste Freiluftgrillplatz an Bord eines Kreuzfahrtschiffs eingerichtet. Das neue Restaurant mit Blick über den (echten) Rasen wird mittags Hamburger und abends (gegen Aufpreis) eine erstklassige Fleischauswahl anbieten.
Nach ihrer Jungfernfahrt von Amsterdam nach Barcelona wird sie weiter in Europa unterwegs sein.